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Wenn ein Partner in einer Ehe oder Beziehung zu viel Alkohol trinkt und der andere Partner damit nicht mehr leben möchte, scheint der einzigste Ausweg, die Trennung zu sein.

Gerade aber in Beziehungen, die schon sehr viele Jahre bestehen, möchte man nicht leichtfertig oder überhastet alles aufgeben. Irgendwann hat man sich ja geliebt und wollte das ganze Leben miteinander teilen.

Durch den überhöhten oder regelmäßigen Alkoholkonsum eines Partners ist aber das Leben des Anderen beeinträchtigt, was nicht nur zur Unzufriedenheit führt, sondern auch oft zur Selbstaufgabe, was dann in vielen Fällen zur Trennung wegen Alkohol führt.

Möchte der trinkende Partner etwas gegen seinen Alkoholkonsum unternehmen, sollte und kann man ihn natürlich unterstützen, wenn man die gemeinsame Zeit weiter zusammen verbringen möchte. In diesem Fall sollte man aber nicht auf Lippenbekenntnisse vertrauen, sondern auch Handlungen einfordern. Das bedeutet zum Beispiel eine qualifizierte Entgiftung und /oder Therapie.

Ist der trinkende Partner nicht bereit, die notwendigen Schritte zu unternehmen und Hilfe anzunehmen, kann man ihn durch sein eigenes Verhalten ihm gegenüber, zum nachdenken anregen. Dabei kann auch eine zeitweise räumliche Trennung hilfreich sein, wo beide Seiten über ihr Leben und ihre Zukunft nachdenken können, ohne von der jeweils andere Seite beeinflusst zu werden.

Kommen beide Seiten nach einer Zeit auf einen gemeinsamen Nenner, also dem gleichen Ziel, kann darüber geurteilt werden, welche weiteren Schritte für eine gemeinsame Zukunft nötig sind.

Gibt es unterschiedliche Vorstellungen, ist im Prinzip die Grundlage jeder Beziehung verloren gegangen und jeder sollte sich dann auf sein eigenes Leben konzentrieren.